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foahstmit – was sagt ihr dazu?

6. November 2014 at 15:21

Vor einem Jahr haben wir foahstmit.at gestartet. Es war für uns eine sehr lehrreiche Zeit, die wir gerne mit euch teilen möchten.

Generell ist es so, dass wir eine tolle grafische Aufbereitung, sowie eine einfache und schnelle Funktionalität der Seite hinbekommen haben. Es war also angerichtet, Fahrten konnten angelegt und gesucht werden.

Derzeit sind ca. 10-15 FahrerInnen pro Tag auf foahstmit gelistet. Ganz ehrlich – wir finden da geht mehr! Aber was müssen wir tun, damit mehr Fahrten angelegt werden und die Chance auf eine realisierte Mitfahrt erhöht wird. Wir versuchen es mit Anreizen, in Form von Geschenken (Tankgutscheinen, Schlitten, etc.). Diese zeigen Wirkung, jedoch nicht in dem Ausmaß wie es sein könnte. Überlegen wir gemeinsam: wie viele Autofahrer sind in der Region alleine unterwegs und könnten mit einem minimalen Aufwand jemanden eine Fahrt anbieten. Klar gibt es Argumente die gegen so eine Haltung sprechen, aber wenn man es möchte wäre es kein Problem. Warum also haben wir dennoch „relativ wenig Fahrten“ auf foahstmit gelistet? Ist der Aufwand zu hoch, möchtet ihr einfach niemanden mitnehmen, etc. Bitte bedenkt, die Aussage „ich fahre nicht regelmäßig und immer zu einer anderen Uhrzeit“, ist für uns kein Problem. Einfach im Kommentarfeld „Zeiten variieren“ eintragen und schon ist die Verantwortung abgegeben und keine Verpflichtungen entstehen.

Wir möchten einfach die Motive für bzw. gegen die Nutzung unserer Initiative verstehen. Derzeit ist es wie ein „Schwarz-Weiß-Bild“ – entweder man ist dafür oder dagegen. Aber warum nicht auch einmal etwas ausprobieren und eine Fahrt anlegen. Stellt euch vor, wir hätten so viele Autofahrten gesammelt, dass sogar aktive Fahrer die Möglichkeit einer passiven Mitfahrt erhalten, oder dass Schüler/Lehrlinge jederzeit in die Bildungseinrichtungen kommen, ohne lange Wartezeiten mit wenig Aufwand – eine einfache Nachricht an das Mitfahrgebot genügt. Wir möchten foahstmit als Mobilitätsalternative anbieten, wir sind weder gegen noch für das Autofahren bzw. arbeiten wir auch nicht gegen den öffentlichen Verkehr. Im Gegenteil, wir versuchen eine effizientere Nutzung aller Mobilitätsformen in unsere Region zu tragen.

Wir werden nicht aufgeben unsere Initiative voranzutreiben. Was uns helfen würde, wäre ein erhöhtes Bewusstsein unter den BürgerInnen zum Thema sowie verstärkte aktive Unterstützung. Wenn jemand sagt, „ja ich finde diese Idee toll“ – dann meldet euch bitte bei uns – wir haben noch genug Flyer, genug Plakate die wir verteilen können. Mund zu Mund Werbung ist noch immer die beste Marketingstrategie, lasst sie uns also gemeinsam nutzen.

Ich hoffe unsere Zeilen stoßen auf offene Ohren. Wir laden euch herzlich ein, eine Fahrt anzulegen, eine Fahrt zu suchen, Kritik zu äußern oder auch eine aktive Mitarbeit in der Initiative anzustreben. Danke für eure Zeit – wir würden uns freuen!

lG – foahstmit Team!

Wordrap mit den Initiatoren von foahstmit.at

29. Oktober 2014 at 15:47

 

1. Wie ist foahstmit.at entstanden?

Als wir auf die TUWAS Initiative aufmerksam wurden, war relativ schnell klar, dass ein gemeinsames Projekt eingereicht wird. Wir sind beide sehr in St.Georgen/W. verwurzelt. Beruflich und im Studium beschäftigen wir uns mit komplett unterschiedlichen Dingen, die wir aber durch unsere webbasierte Mitfahrbörse gut vereinen können. TUWAS bietet zudem die perfekte Plattform für unser umsetzungsorientiertes Vorhaben, da von der Mühlviertler Alm große Unterstützung vor allem im Bereich Marketing gegeben ist. Aber auch finanzielle Unterstützung für die Konzeption der Webseite sowie für Promotionsmaterial wurde durch das Sozialfestival gesichert.

2. Was war das Hauptmotiv hinter der Initiative?

Mobilität ist ein wichtiges Thema. Gerade im ländlichen Bereich möchten wir durch das Projekt Alternativen aufzeigen, um auch das eigene Verhalten noch ökologischer zu gestalten und das mit gleichzeitig einhergehenden ökologischen Vorteilen. Wir sind St.Georgener, wobei wir unter der Woche in Steyr und Linz wohnen, aber durchaus auch vom Pendeln betroffen sind.

3. An wen richtet sich das Angebot?

Das Angebot richtet sich an das ganze Mühlviertel, wobei es auch kein Problem ist wenn überregionale Fahrten angelegt werden. Im Prinzip ist das ganze erweiterbar auf ganz Österreich.

4. Inwieweit gibt es Unterstützung von der Region Mühlviertler Alm? Gibt es sonst noch von wo Unterstützung (Gemeinde)?

Die Mühlviertler Alm ist erster Ansprechpartner für etwaige Fragen im Bereich Marketing und Finanzielles. Mit Herrn Klaus Preininger haben wir eine gute Kommunikation und er hat uns bspw. geholfen, mögliche Veranstaltungen in den Mühlviertler Alm Gemeinden herauszufiltern, wo wir unser Mitfahrzentrale vorstellen können. Derzeit sind wir dabei, auch den direkten Kontakt mit den Gemeinden zu pflegen, um die Ausrollung der Homepage weiter publik zu machen und entsprechende Unterstützung auf Gemeindeebene zu bekommen.

5. Läuft das ganze Projekt ehrenamtlich?

Das Projekt läuft ehrenamtlich, ist aber zu einem bestimmten Betrag von TUWAS gefördert. Das heißt es ist ein Budget für Marketing und Werbung vorhanden. Des Weiteren wurde die Programmierung des Projektes zu einem kleinen Teil mit einer Arbeitsaufwandsentschädigung unterstützt.

6. Wie ist die Seite angelaufen in den ersten Monaten (Seitenbesuche, Fahrten, Mitfahrer,…)? Gab es viel Feedback/Resonanz?

Wir haben grundsätzlich damit begonnen, dass einige Fahrten erstellt werden, und haben nicht gleich eine große Anzahl an Leuten informiert (Freunde und Bekannte eingeladen, die Seite zu testen, um auch noch laufend Verbesserungen durchführen zu können). Nach und nach werden jetzt immer mehr Leute eingeladen, Fahrten anzulegen, und auch Mitfahrgelegenheiten zu suchen. Wir sind sehr zufrieden mit der Anzahl der Fahrten!!!

Es sind schon einige gemeinsame Fahrten, primär von St. Georgen am Walde in verschiedene Orte zustande gekommen.

7. Gibt es Pläne für die Zukunft (z. B. App,…)?

Es werden jetzt Veranstaltungen in der Region besucht und direkt Kontakt mit den Leuten aufgenommen, damit man alle Altersklassen auf die Mitfahrbörse aufmerksam machen kann. Wir möchten hiermit nochmals alle Bürger der Mühlvierlter Alm einladen, auf foahstmit.at Fahrten anzulegen. Bei Fragen stehen wir gerne zur Verfügung (office@foahstmit.at).

Was uns antreibt — wir stellen uns vor!

21. August 2014 at 16:00

Hallo und herzlich willkommen zu unserem ersten Blogeintrag auf foahstmit.at. Heute möchten wir uns der Geschichte von foahstmit widmen und erklären was der Hintergrund des Projektes ist (inhaltliche Motivation). In den kommenden Tagen (einmal pro Woche) werden dann laufend Themen rund um Mobilität und dem Team hinter foahstmit.at vorgestellt … wir freuen uns auf einen regen Austausch zu unseren Themen. Jeder ist eingeladen Meinungen, Anregungen und auch Kritik einzubringen, um gemeinsam die Initiative weiter vorantreiben zu können!

Was steckt hinter foahstmit.at?

Seit einigen Jahren hat das Thema „Fahrgemeinschaft“ – gestützt durch die neuen Möglichkeiten des Internets für die breite Bevölkerung – auch in Österreich etwas an Fahrt gewonnen. Durch verschiedene Auskunftssysteme und webbasierten Mitfahrbörsen über unterschiedliche Webplattformen könnten Personen Mobilitätsansprüche durchaus dahingehend optimieren, als das gegen steigende Spritpreise vorgegangen wird und umweltbewusste Aktionen gesetzt werden. In der Mühlviertler Alm gibt es einige gemeindespezifische Ansätze, die jedoch oftmals aufgrund der zu geringen „kritischen Masse“ nicht praxistauglich angewandt werden können. Wie eine kurze Umfrage unter den Gemeinden ergab, gibt es kaum Mitfahrbörsen die schnell und einfach auffindbar sind. Jene Orte, die bereits in die genannte Richtung gedacht haben, können nur wenige Fahrten anbieten. Nachstehend finden sich ausgewählte Zitate aus der Vorabanalyse.

Herzlich Willkommen zum Blog der Mitfahrbörse!

21. August 2014 at 11:58

In Zukunft wird es hier interessante Beiträge zum Thema Mobilität und Verkehr geben. Auch kann man hier neues über die Mitfahrbörse foahstmit lesen.
Wir würden uns freuen, wenn du öfter auf unserem Blog vorbei schauen würdest.

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